Diablo: Hellfire
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| Diablo®: Hellfire | |
|---|---|
| auch bekannt als: | Hellfire |
| Firma: | Sierra On-Line Synergistic Software (en) |
| Entwickler: | Credits |
| System: | PC (Windows 95) |
| Publikation: | 1997 |
| Sprache: | Englisch |
| Medium: | CD |
| Genre: | Action, Dungeon Crawler, Hack ’n’ Slay, Abenteuer, Rollenspiel, Action-RPG, Fantasy, Horror |
| Ansicht: | isometrisch |
| Modus: | Echtzeit |
| Spieleranzahl: | Einzelspieler, Mehrspieler (nur mit Patch) |
| Highscore: | siehe Diablo |
| Altersfreigabe: | USK: ab 16 Jahren PEGI: ab 16 Jahren ESRB: ab 17 Jahren (M = Mature) |
| Artikelautoren: | WikiAdmin |
Unter dem Namen Hellfire [helfaɪə] (dt.: Höllenfeuer) wurde 1997 das einzige offizielle Add-on für die PC-Version von Blizzards Verkaufsschlager Diablo veröffentlicht. Es erweitert das Hauptspiel um neue Höhlenbereiche, neue Aufgaben, neue Gegenstände und eine neue Charakterklasse. Leider gibt es keine entsprechenden offiziellen Umsetzungen für die PlayStation- und die Mac-Version des Spiels.
Inhalt

Die Geschichte von Hellfire passt sich mehr schlecht als recht in den Handlungsbogen von Diablo ein. Du musst hier die Machenschaften eines dunklen Magiers aufdecken, der in einer Krypta unterhalb des Friedhofs von Tristram seine schwarzen Künste ausübte, bis ihm bei der Beschwörung des mächtigen Dämons Na-Krul ein folgenschwerer Fehler unterlief. Vorläufig noch in einem kleinen Raum in der Krypta festgehalten, wartet diese bösartige Kreatur nun auf eine Chance, die Welt zu verheeren.
Bevor du dich um Na-Krul kümmerst, gilt es allerdings Bauer Lester zu helfen, auf dessen Feld nach dem Feuertod des Magiers ein unreines, außerirdisches Gewächs wuchert, wohl ein Überbleibsel eines Meteoriteneinschlags vor einiger Zeit, das durch die Freisetzung der magischen Kräfte geweckt wurde. Je nachdem, welche Variante von Hellfire du spielst, ist der arme Kerl dabei schon mehr oder weniger verrückt geworden. Vielleicht gelingt es dir ja, in den Tiefen des außerirdischen Nests einen Hinweis auf den Zugang zur Krypta des Magiers zu finden.
Verbraucherinformationen
Produktbeschreibung
Der Teufel steckt im Detail
Angeheizt von den Höllenschmieden in Hellfire™ brennt die erste und einzige autorisierte Erweiterung des Diablo™-Universums heißer als die Sonne. In dieser packenden Geschichte werden Sie sich dem bösen Dämon Na-Krul stellen. Einst war er ein Diener von Diablo, jetzt plant diese üble Kreatur, seinen Herrn zu vernichten und der neue Meister alles Bösen zu werden.
In dieser brandneuen Einzelspieler-Mission müssen Sie mutterseelenallein ganz neuen Gefahren ins Auge blicken – nehmen Sie all Ihren Mut zusammen, denn Sie werden Ihn brauchen. Rüsten Sie sich mit neuen Waffen, Mächten und Kräften, um den Dämon Na-Krul zu besiegen und dann (falls Sie diese Begegnung überleben) einem Diablo gegenüberzutreten, dessen Macht nie stärker war.
– Diablo: Hellfire Box der deutschen Version
Features
- Fordern Sie Ihr Schicksal in acht brandneuen, zufällig generierten Leveln heraus.
- Sammeln und meistern Sie 30 zusätzliche Gegenstände und 12 neue Waffen.
- Mit sieben neue Zaubersprüchen können Sie tödliche Blitzwände errichten oder Ihren Feinden in einem Blitz entkommen.
- Treten Sie bei Ihrer Mission gegen 29 neue Feinde an, um zuletzt den Bösewicht zu vernichten.
- Erforschen Sie die Komplexität einer völlig neuen Charakterklasse - dem Mönch.
– Diablo: Hellfire Box der deutschen Version
Werbeanzeigen
Hier eine beispielhafte deutsche Werbeanzeige für das Add-on aus der Zeitschrift PC Games, Ausgabe 12/1997:
Systemanforderungen
Für den PC gelten folgende Mindestvoraussetzungen:
Betriebssystem: Microsoft Windows 95
Prozessor: Pentium 60 MHz
RAM: 16 MB
Peripherie: 150 MB freier Platz auf der Festplatte, Doublespeed-CD-ROM-Laufwerk, SVGA-Grafikkarte, Windows-kompatible Soundkarte, Maus[1]
Geschichte
Entwicklung
Da das Spiel Diablo ein riesiger Erfolg wurde, schien es eigentlich nur logisch, möglichst schnell ein Add-on zu veröffentlichen. So sah es auch die Muttergesellschaft CUC International (en), zu der seit 1996/1997 sowohl Blizzard Entertainment als auch Sierra On-Line gehörten. Die Entwickler von Blizzard North standen diesem Vorhaben jedoch skeptisch gegenüber, da ihre Ressourcen mit der Entwicklung des Nachfolgers Diablo II gebunden waren. Aus Sicht des Managements war ein Add-on jedoch eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, die Popularität des Spiels weiter auszuschöpfen. Da Blizzard North selbst nicht an einer Erweiterung arbeiten konnte, wurde das Projekt an Synergistic Software übertragen, ein Studio innerhalb der Sierra-Gruppe. Ursprünglich war für die Entwicklung lediglich ein Zeitraum von sechs Wochen vorgesehen. Nachdem schnell deutlich wurde, dass ein solches Vorhaben kaum realisierbar war, wurde die Frist auf etwa vier Monate verlängert, was trotzdem noch ziemlich knapp war für ein Add-on dieser Größe.
Im Frühjahr 1997 trafen sich Vertreter von Synergistic und Blizzard North in Redwood City, um die Rahmenbedingungen des Projekts festzulegen. Die Gespräche verliefen laut den beteiligten Entwicklern in freundlicher Atmosphäre. Blizzard North erklärte sich bereit, die Rolle eines ausführenden Produzenten zu übernehmen, technische Unterstützung zu leisten und Zugriff auf den Diablo-Quellcode zu gewähren. Gleichzeitig behielt sich das Studio jedoch ein umfassendes Vetorecht bei sämtlichen Inhalten vor. Die daraus resultierenden Vorgaben schränkten die Arbeit von Synergistic erheblich ein. Die Erweiterung durfte lediglich eine neue Charakterklasse enthalten, während der Barbar ausdrücklich untersagt wurde, da diese Klasse bereits als Neuerung für Diablo II vorgesehen war. Zudem wurden die Anzahl der neuen Dungeon-Ebenen, die Umgebungssets, Gegenstände und Zauber klar begrenzt.
Die größten Meinungsverschiedenheiten betrafen den Mehrspielermodus. Blizzard North verweigerte eine Battle.net-Unterstützung für Hellfire, da man verhindern wollte, dass von einem externen Studio entwickelte Inhalte die Balance oder Stabilität des offiziellen Online-Dienstes beeinträchtigen könnten und man keine Kapazitäten für ein umfangreiches Rebalancing aller Inhalte hatte. Blizzards Ressourcen waren gebunden und den Entwicklern von Synergistic fehlte die entsprechende Erfahrung in der Entwicklung von Multiplayer-Spielen. Viele Beteiligte des Hellfire-Projektes betrachteten den Ausschluss aus dem Battle.net und den offiziellen Verzicht auf einen Mehrspielermodus als verpasste Chance, da letzterer einen großen Teil der Faszination des Originalspiels ausmachte.
Aufgrund des engen Zeitplans konzentrierte sich Synergistic bei neuen Features auf Schwachstellen des Originalspiels, die sich leicht beheben ließen. Eine davon war die langsame Laufgeschwindigkeit des Charakters. Während sie im Dungeon durchaus von Vorteil war, verzögerte sie den Ablauf bei den häufigen Besuchen von Tristram und den Wegen zwischen den Händlern enorm. Deshalb wurde der Joggingmodus entwickelt, mit dem sich der Spieler in doppelter Geschwindigkeit durch die Stadt bewegen konnte. Interessanterweise handelte es sich dabei nicht um eine völlig neue Idee. Blizzard North hatte bereits während der Entwicklung von Diablo mit einer ähnlichen Funktion experimentiert, sie jedoch verworfen, weil die Laufanimationen nicht zufriedenstellend wirkten. Synergistic fand schließlich eine einfache Lösung: Beim Jogging wird einfach jedes zweite Einzelbild der Gehanimation übersprungen. Ebenfalls neu und sehr nützlich war die Möglichkeit der direkten Heilung des Spielers beim Start eines Gespräches mit Pepin. Der eingesparte zusätzliche Klick kam so gut an, dass die Funktion später zum Standard in allen weiteren Diablo-Spielen wurde.
Synergistic Software wurde mit Hellfire bereits vor dem eigentlichen Termin fertig und gab es zur Kontrolle an die Blizzard-Studios ab, die aufgrund ihres Vetorechts auch die Austestung des Spiels übernahmen. Den entstehenden zeitlichen Freiraum nutzte man, um zusätzliche Inhalte wie neue Quests und Easter Eggs einzubauen. Als Blizzard von diesen erfuhr, war man wenig begeistert und forderte die Entfernung zahlreicher Elemente, die nach Ansicht der ursprünglichen Entwickler nicht zur düsteren Atmosphäre von Diablo passten. Da Sierra das Add-on endlich veröffentlichen wollte, wies man Synergistic an, den Wünschen Blizzards so weit wie möglich nachzukommen. Zahlreiche Zusatzinhalte wurden daraufhin wieder entfernt, doch einige verblieben in versteckter Form im fertigen Spiel und konnten auf Umwegen reaktiviert werden.
Rückblickend beschrieben die Entwickler von Synergistic die Zusammenarbeit mit Blizzard North als überraschend unkompliziert. Deutlich kritischer seien dagegen die Entwickler, Künstler und Designer von Blizzard South beim Spieletest gewesen, die zahlreiche Detailänderungen einforderten. Nach Aussagen Beteiligter führten selbst minimale grafische Abweichungen wie einzelne Pixel in einer falschen Farbe in einer Bildschirmecke zu nachträglichen Korrekturanforderungen.[2][3]
Vertrieb und Vermarktung
| Publikation[1] | Wertung |
|---|---|
| Computer Games | 60 % |
| Computer Gaming World | 80 % |
| The Adrenaline Vault | 80 % |
| Electric Games | 82 % |
| Game.EXE | 81 % |
| Gameplay | 85 % |
| Gamesmania.de | 80 % |
| GameSpot | 75 % |
| GameStar | 88 % |
| Gamezilla | 75 % |
| Génération 4 | 50 % |
| Hacker | 80 % |
| IGROMANIA | 80 % |
| Online Gaming Review | 80 % |
| PC Action | 84 % |
| PC Games | 82 % |
| PC Player | 74 % |
| Power Play | 75 % |
| Reset | 70 % |
Nach der abschließenden Freigabe durch Blizzard erschien Hellfire am 25. November 1997 auf dem amerikanischen und Anfang 1998 auch auf dem europäischen Markt.[2] Das Add-on wurde als einzige offizielle Erweiterung beworben, um sich von unautorisierten Modifikationen und Cheat-CDs jener Zeit abzugrenzen. Da der Name Blizzard für Qualität stand, wurde das Spiel im Handel stark mit dem Branding des Hauptspiels verknüpft, obwohl die Firma selbst nicht am Design beteiligt war. Hellfire blieb ein reines PC-Produkt. Spieler der Mac- oder Konsolenversion von Diablo mussten auf die zusätzlichen Inhalte verzichten, da es nie eine offizielle Umsetzung gab.
Die Erweiterung nahm innerhalb der Serie stets eine Sonderrolle ein. Obwohl sie unter offizieller Lizenz veröffentlicht wurde, war sie nie vollständig in Blizzards Online-Infrastruktur integriert und wurde von den ursprünglichen Schöpfern des Spiels nur eingeschränkt unterstützt. Die Distanzierung vom offiziellen Diablo zeigte sich auch bei der Veröffentlichung des Spiels. Anders als die meisten Erweiterungen jener Zeit wurde Hellfire nicht direkt in das Verzeichnis des Hauptspiels integriert, sondern standardmäßig in einem eigenen Ordner installiert. Diese ungewöhnliche Lösung unterstrich den Sonderstatus des Add-ons, das zwar auf Diablo basierte, organisatorisch und technisch jedoch bewusst vom Battle.net-Ökosystem getrennt gehalten wurde. Dadurch gilt Hellfire bis heute als eine Art „offiziell inoffizielle“ Erweiterung der Diablo-Reihe.
Auszeichnungen, Wertungen, Preise
An Hellfire schieden sich die Geister. Während Grafik und Sound durch die Bank gut bewertet wurden, merkten doch viele Spieletester die fehlende Multiplayer-Unterstützung als großen Kritikpunkt an, da die acht neuen Level viel zu schnell durchgezockt waren und danach die Langzeitmotivation durch gemeinsame Schlachten mit anderen Spielern fehlte. Für Begeisterung hingegen sorgten die neue, gut ausgearbeitete Charakterklasse und die neuen Monster und Gegenstände. Da bei einem Import eines bereits bestehenden Diablo-Charakters viele Gegenstände verloren gingen, lautete die klare Empfehlung, nach der Installation des Add-ons ein neues Spiel zu starten, vorzugsweise mit einem Mönch.
Hellfire war 1998 zumindest einer der Endkandidaten für den Best Add-On Award der Computer Gaming World. Die Auszeichnung ging aber letztendlich an StarCraft: Brood War.[2]
Versionen und Erweiterungen
Wie bereits oben erwähnt, war Diablo: Hellfire lange Zeit nur PC-Spielern zugängig, da Varianten für Konsole oder Mac nie veröffentlicht wurden.
Ende 1998 brachten Sierra und Blizzard das Bundle Diablo + Hellfire auf den Markt. In den späteren, offiziellen und von Blizzard direkt vertriebenen Sammlungen (wie der bekannten Diablo Battle Chest) wurde Hellfire jedoch konsequent ausgeschlossen und ignoriert. Über zwei Jahrzehnte lang war Hellfire danach offiziell nicht mehr im Handel erhältlich und wurde von Blizzard sogar als „nicht kanonisch“ behandelt.
Dies änderte sich am 5. Juni 2019: Im Zuge einer Partnerschaft zwischen Blizzard Entertainment und der digitalen Vertriebsplattform GOG.com wurde das originale Diablo digital wiederveröffentlicht. Nach starker Nachfrage der Community wurde Hellfire am selben Tag als kostenlose Dreingabe für alle Käufer des Hauptspiels hinzugefügt. Damit wanderte die Erweiterung – 22 Jahre nach dem Erst-Release – erstmals in den direkten (digitalen) Vertriebskanal von Blizzard.[2]
2019 wurde der Emulator DevilutionX veröffentlicht, der Diablo samt Hellfire auf moderne Betriebssysteme portiert und zusätzliche Verbesserungen bietet. Dazu zählen optimierte Grafik, Gamepad-Unterstützung, Übersetzungen in verschiedene Sprachen und ein verbesserter Multiplayermodus, in dem u. a. alle Aufgaben spielbar sind und Schaden durch befreundete Spieler (friendly fire) deaktiviert werden kann. Zudem ist in bestimmten Gebieten auch direktes PvP möglich.[4]
Gameplay

Diablo: Hellfire ist ein Paradebeispiel für ein Action-Rollenspiel. Der Spieler wählt zunächst eine Charakterklasse und kann seine Spielfigur dann rollenspieltypisch in den Stufen aufsteigen lassen. Dennoch erfolgen sämtliche Aktionen in Echtzeit, wie es für ein Actionspiel charakteristisch ist. Die meisten Befehle werden durch einfache Mausklicks ausgelöst. So bewegt der Spieler seinen Helden z. B. durch die Katakomben, unterhält sich mit Dorfbewohnern, benutzt Gegenstände und greift seine Gegner mit der ausgerüsteten Waffe an. Zusätzlich können verschiedene Tastenkürzel genutzt werden. Bis zu vier Zaubersprüche, Fähigkeiten oder Effekte lassen sich frei auf Kurztasten belegen, um sie in der Hitze des Gefechts schnell parat zu haben.
Einen Großteil des Spiels verbringt der Spieler in den monsterverseuchten Katakomben und Höhlen unterhalb von Tristram. Das Labyrinth besteht aus 24 Ebenen, die in sechs Bereiche unterteilt sind, welche sich in Aussehen, Aufbau, musikalischer Untermalung und Beleuchtung unterscheiden. Auf der ersten Ebene eines jeden Bereichs gibt es einen Ausgang, der direkt in die Stadt führt. Diese Zugänge bleiben von oben verschlossen, bis der Spielercharakter sie von unten öffnet oder eine bestimmte Stufe erreicht. Danach können sie für den Rest des Spiels in beiden Richtungen benutzt werden. In Mehrspielerpartien ist dagegen nur die Charakterstufe ausschlaggebend für die Freischaltung der Abkürzungen.
Das Inventar des Spielers ist begrenzt und erfordert strategische Entscheidungen, welche Gegenstände mitgeführt oder verkauft werden. Waffen und Rüstungen haben zufällig generierte Werte und können magische Eigenschaften wie erhöhten Schaden oder Widerstand gegen bestimmte Elemente besitzen. Zudem gibt es einzigartige Gegenstände mit festen, besonders starken Attributen. Da Heiltränke nur begrenzt mitgeführt werden können und das Mana viel zu schnell verbraucht und nur sehr langsam wieder regeneriert ist, muss der Held oft in die Stadt zurückkehren. In Tristram kann der Held zwischen seinen Abenteuern beschädigte Ausrüstung reparieren und gefundene magische Gegenstände identifizieren lassen. Außerdem gibt es dort noch ein paar verbliebene Händler, die neue Ausrüstung, Heiltränke und Zaubersprüche feilbieten. Eine am Anfang besonders wichtige Person stellt der Heiler dar, der die Lebensenergie völlig kostenlos wiederherstellt. Aber auch für Gespräche mit den Einwohnern sollte sich der Spieler immer wieder Zeit nehmen, denn dabei kann er früher oder später den einen oder anderen Auftrag an Land ziehen.
Hellfire zeichnet sich durch seine zufällige Levelstruktur, Monster- und Gegenstandsplatzierung sowie Aufgabenverteilung aus. Im Add-on gibt es neben den drei Hauptaufgaben, die immer gespielt werden müssen, noch eine zusätzliche neue Aufgabenreihe. Zusätzlich gibt es eine Reihe von kleinen Zusatzquests aus dem Originalspiel, von denen jeweils nur einige ausgewählt werden. Dadurch gleicht kein Durchlauf dem anderen, was den Wiederspielwert erheblich steigert. Obwohl die meisten der Nebenaufgaben optional sind, sollten sie nicht ignoriert werden, da man sonst wertvolle Ausrüstung und Erfahrungspunkte verpasst. Für einen Spielercharakter ist es aber trotzdem möglich, alle Aufgaben mindestens einmal erledigt zu haben, da Diablo jederzeit mit demselben Helden immer wieder neu gestartet werden kann, wenn dem Spieler zum Beispiel die Gegner zu schwer werden. Dabei bleiben Inventar, gelernte Zauber, Charakterwerte und Erfahrung erhalten, aber die Etagen werden neu mit Monstern, Objekten, Aufgaben und Gegenständen gefüllt. Auf diese Art und Weise kann der Spieler sich der schwierigen Herausforderung später mit höherer Stufe und besserer Ausrüstung erneut stellen.
Bei jedem Stufenaufstieg erhält der Spieler Punkte, die er auf die vier Hauptattribute – Stärke, Magie, Geschicklichkeit und Vitalität – verteilen kann. Dabei unterliegt er aber Beschränkungen durch die Charakterklasse, sodass ein Magier niemals so stark wie ein gut ausgebildeter Krieger werden kann. Zauber werden nicht automatisch erlernt und gesteigert. Der Held muss dafür spezielle Bücher lesen, die im Spiel gefunden oder gekauft werden können. Je häufiger ein Zauberbuch gelesen wird, desto stärker wird der entsprechende Spruch, gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen an den Leser.
Die Gegner im Spiel besitzen teils deutlich unterschiedliche Verhaltensweisen. Während einige frontal angreifen, versuchen andere aus der Distanz Magie zu wirken oder fliehen, wenn ihre Lebenspunkte niedrig sind. Manche können sogar ihre Lebensenergie unter bestimmten Umständen regenerieren. Viele Monster sprechen auch unterschiedlich auf magischen Schaden an. Während Blitzdämonen Energieangriffe kaum etwas ausmachen, sind Balrogs etwa immun gegen Feuermagie.
In Hellfire kann der Spielercharakter in der Stadt rennen, wodurch sich immer wiederkehrende Elemente wie der Kauf und Verkauf von Ausrüstungsgegenstände und die Heilung zwischen den Ausflügen ins Dungeon deutlich beschleunigt werden. Apropos Heilung: Diese erfolgt bei Pepin jetzt direkt beim Ansprechen ohne einen zusätzliche Klick.
Screenshots
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Gruppenbild mit Bauer und Kühen
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Das Chili zum Mittag war „extra hot“.
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Was unter diesem Grab wohl lauern mag?
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Dein Ende naht, Na-Krul.
Videos
Offizieller Trailer:
Eine Vorstellung der neuen Gebiete von Nerthing:
Weblinks
Blizzard Entertainment – Seite zu älteren Blizzard-Spielen (Diablo findet sich ganz unten)
inDiablo.de – ausführliche Fanseite über die gesamte Diablo-Reihe
Planet Diablo (en) – weitere ausführliche Fansite
Sams Diablo/Hellfire Page – Patches und Add-ons zum Spiel
Spieletipps – Wertungen verschiedener Zeitschriften
Quellenangabe
Urheberrechtsangabe für Bilder und Spielinhalte
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Weitere Quellen
Viele der Werte auf den Anhangsseiten stammen aus Jarulf’s Guide to Diablo and Hellfire Version 1.62 von Pedro Faria/Jarulf.
- ↑ 1,0 1,1 Hellfire Quelle: MobyGames, Autor(en): diverse, Abgerufen am 06.06.2026 (englisch)
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Diablo: Hellfire Quelle: Wikipedia, Autor(en): Liste der Autoren, Abgerufen am 05.06.2026 (englisch)
- ↑ Diablo: Hellfire Quelle: Diablo Wiki, Autor(en): Liste der Autoren, Abgerufen am 05.06.2026 (englisch)
- ↑ DevilutionX Quelle: GitHub, Autor(en): Liste der Mitarbeiter, Abgerufen am 02.05.2026 (englisch)
Diablo – Hauptartikel zur Serie
Veröffentlichte Spiele: Diablo (1996) • Diablo: Hellfire (1997) ••• Diablo II (2000) • Diablo II: Lord of Destruction (2001) ••• Diablo III (2012) • Diablo III: Reaper of Souls (2014) ••• Diablo II: Resurrected (2021) ••• Diablo IV (2023)
Veröffentlichte Spiele (Handhelds): Diablo Immortal (2022)
Mods: Diablo-Mods

